Warum Schweizer Onlinehändler unter Druck stehen

31.03.2025

Der Schweizer Onlinehandel steht unter zunehmendem Wettbewerbsdruck. Eine Auswertung des Handelsverband.Swiss zeigt, dass der Anteil von Onlinekäufen im Ausland im Jahr 2024 um rund 18 Prozent gestiegen ist. Dieser Trend setzt sich fort und verschärft die Situation für lokale Versandhändler weiter.

Besonders Plattformen aus Asien wie Temu, Shein oder AliExpress treiben diese Entwicklung voran. Ihre aggressive Preispolitik setzt Schweizer Anbieter unter Druck und führt zu sinkenden Margen im heimischen Markt.

Wettbewerbsdruck im E-Commerce nimmt zu

Für viele Versandhändler wird der Markt zunehmend herausfordernd. Der starke Preisdruck internationaler Anbieter zwingt Unternehmen dazu, neue Wege zur Differenzierung zu finden. Neben Preis und Sortiment gewinnen andere Faktoren an Bedeutung, insbesondere Markenwahrnehmung, Kundenerlebnis und nachhaltige Positionierung.

Differenzierung als zentrale Strategie

Eine mögliche Antwort auf den wachsenden Wettbewerbsdruck liegt in der klaren Differenzierung. Während internationale Billigplattformen primär über den Preis konkurrieren, können Schweizer Händler mit Markenidentität und Nachhaltigkeit punkten.

Ein Ansatz dabei sind innovative Mehrwegverpackungslösungen wie Kickbag. Sie verbinden nachhaltige Verpackung mit einem sichtbaren Markenauftritt und machen den Versandprozess selbst zu einem Teil der Markenkommunikation. So entsteht ein zusätzlicher Wert im physischen Kundenerlebnis, direkt beim Versand.

Quelle:

Nielsen Consumer LLC, handelsverband.swiss und GfK Switzerland in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post. Erhebung Januar/Februar 2025 für das Jahr 2024. Analyse des Marktes «Onlinehandel mit Waren» in der Schweiz inklusive Direktimporten aus dem Ausland (über 350 Unternehmen).

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